Das Kommando efeudoc ist ein Dokumentgenerator, der verschiedene
Ausgabeformate (LaTeX, HTML, nroff/troff, ...) kennt. Der
EFEU-Interpreter (Vergleiche dazu esh(1)) wird in Anweisungen
verwendet und erlaubt Datenauswertungen direkt im Dokument.
BESCHREIBUNG
- --help[=type]
-
generiert eine Beschreibung des Kommandos.
Der zusätzliche Parameter type bestimmt die Formatierung und
die Ausgabe der Beschreibung.
- term
-
Terminalausgabe (default)
- raw
-
Rohformat für efeudoc
- man
-
nroff/troff Sourcen für man
- lp
-
Ausgabe zum Drucker
- --version
-
gibt die Versionsnummer des Kommandos aus.
- --info[=entry]
-
listet verfügbare Informationseinträge des Kommandos auf.
- --debug[=mode]
-
setzt den Protokollmodus für das Kommando.
Vergleiche dazu .
- --verbose
-
setzt den Debug-Level auf .info.
- -I dir
-
erweitert den Suchpfad für Konfigurationsdateien um dir.
Die Vorgabe für den Suchpfad ist:
.
- -T type
-
Ausgabetype, ? liefert eine Auflistung.
- -C cfg
-
Konfigurationsfile
- -H hdr
-
Wertet den String hdr vor den Eingabedateien aus.
Damit können Dokumentmakros definiert werden.
- -0
-
Dokumentkopf unterdrücken
- -u
-
UTF8 Kodierung verwenden.
- -r name
-
Generierungsregeln mit Pseudoziel
- -d
-
Abhängigkeitsregeln generieren
- -t
-
Terminalausgabe
- -l
-
LaTeX-Dokument
- -p
-
PostScript-Dokument über LaTeX
- --pdf
-
PDF-Dokument über LaTeX
- -h
-
HTML-Dokument
- -o aus
-
Ausgabefile
- file(s)
-
Eingabedatei(en)
Die Beschreibungssprache ist ein Textformat mit Steueranweisungen,
bei dem zusätzlich auch Strukturierungen und Einrückungen
berücksichtigt werden. Der Beschreibungstext soll dabei schon ein
grobes Bild der gewünschten Formatierung liefern. Am nachstehenden
Beispiel der Konstruktion vo Listen wird dies deutlich:
Der Code
Beispiel für eine Aufzählungsliste:
* Listeneintrag mit einem längeren Absatz zur
Demonstration der Funktionsweise von
Einrückungen.
Ein neuer Absatz mit einer Aufzählung:
# Eintrag 1
# Eintrag 2
* Ein weiterer Listeneintrag
Text nach der Aufzählung.
erzeugt die Ausgabe:
Beispiel für eine Aufzählungsliste:
- *
-
Listeneintrag mit einem längeren Absatz zur
Demonstration der Funktionsweise von
Einrückungen.
Ein neuer Absatz mit einer Aufzählung:
- *
-
Eintrag 1
- *
-
Eintrag 2
- *
-
Ein weiterer Listeneintrag
Text nach der Aufzählung.
Zeichensatz
Ein Dokument kann gemischt Zeichen in UTF8 oder ISO 8859-15 enthalten.
Die Interpretation von UTF8-Sequenzen ist vorrangig. Gehört ein Byte
nicht zu einer UTF8-Sequenz, wird es als Zeichen im Zeichensatz
ISO 8859-15 interpretiert.
Intern werden die Zeichen im Unicode gespeichert.
Von den weißen Zeichen wird nur das Leerzeichen, der Tabulator und
der Zeilenvorschub interpretiert.
Tabulatoren werden automatisch in
Leerzeichen expandiert. Tabulatorbreite ist dabei 8 Zeichen.
Mehrere aufeinanderfolgende Leerzeichen gelten im Regelfall wie
ein einzelnes Leerzeichen.
Eine Leerzeile trennt einzelne Absätze.
Einrücktiefe
Leerzeichen und Tabulatoren am Anfang einer Zeile werden
nicht ausgegeben, sondern bestimmen die aktuelle Einrücktiefe.
Diese dient zur automatischen Verwaltung von listenähnlichen
Strukturen. Bei Tabellenzeilen und bei Befehlen mit langen Argumenten
dient die Einrückung zur Kennzeichnung von Fortsetzungszeilen.
Kommentare
Eine Beschreibungsdatei kann Kommentare im C++-Stil enthalten.
Diese sind etweder durch /* ... */ oder durch // ... Zeilenvorschub
begrenzt, wobei der Zeilenvorschub selbst nicht zum Kommentar
gerechnet wird.
Beginnt ein Kommentar unmittelbar am Zeilenanfang, wird ein dem
Kommentar folgender Zeilenvorschub unterdrückt. Bei der Entfernung
eines Kommentars aus dem Eingabestrom kann damit nie eine Leerzeile
(Absatztrennung!) entstehen.
Namen
Befehle, Makros und Sonderzeichen werden durch einen Namen
gekennzeichnet.
Dieser muß mit einem Buchstaben beginnen und darf nur aus Buchstaben
und Ziffern bestehen. Ein Unterstreichungssymbol gilt als Buchstabe.
Folgt auf einem Namen ein Leerzeichen oder ein Tabulator, werden alle
folgenden Leerzeichen und Tabulatoren entfernt. Folgt auf einen Namen
ein Strichpunkt, wird dieser entfernt.
Jedes andere Zeichen nach einem Namen bleibt erhalten.
Ligaturen
Dabei handelt es sich um gewisse Buchstabenkombinationen,
bei deren Zusammentreffen ein neues Zeichen gebildet, oder
einzelne Zeichen anders gesetzt werden. Folgende Ligaturen
sind definiert:
- *
-
Ein einzelnes Minuszeichen - wird als kurzer Strich -, zwei
aufeinanderfolgende Minuszeichen -- werden als mittellanger
Strich - und drei aufeinanderfolgende Minuszeichen ---
werden als langer Strich - gesetzt.
- *
-
Drei aufeinanderfolgende Punkte werden mit einem breiteren Abstand
gesetzt. Alternativ kann dafür &ldots; eingesetzt werden.
- *
-
Ein Plus - oder ein Minus + vor einer Ziffer wird im
mathematischen Modus gesetzt.
Fluchtsymbol
Der Dokumentgenerator kennt eine Reihe von Steuerzeichen.
Zu ihrer Ausgabe wird als Fluchtsymbol der
Gegenschrägstrich \
verwendet. Dieser dient auch zur Kennung eines Dokumentbefehls.
Grundsätzlich gilt: folgt einem Gegenschrägstrich ein
alphanumerisches Zeichen oder ein Unterstreichungssymbol, handelt es
sich um einen Dokumentbefehl, ansonsten wird das nachfolgende Zeichen
wie ein gewöhnliches Zeichen behandelt, unabhängig davon ob es sich
um ein Sonderzeichen handelt oder nicht.
Für die Maskierung mit dem Fluchtsymbol gelten folgende Regeln:
- *
-
Die Zeichen \, @, &, <, >, | und ~
benötigen immer das Fluchtsymbol.
- *
-
Ein Zuweisungszeichen = nach einem Befehl- oder Makronamen
benötigt das Fluchtsymbol.
- *
-
Die Zeichen *, # und [ benötigen am Anfang einer Zeile
oder im Tabellensatz das Fluchtsymbol.
- *
-
Einzelne Steuerzeichen oder Befehle können die syntaktische
Bedeutung einzelner Zeichen vorübergehend ändern.
- *
-
Damit eine Kommentarkennung /* und // nicht interpretiert wird,
ist eines der Zeichen zu maskieren.
- *
-
Ligaturen können wahlweise durch Maskierung eines Zeichens
oder durch Einfügen von leeren Kommentaren /**/ aufgehoben werden.
- *
-
Bei Befehls- und Makroargumenten gelten eigene
Maskierungsregeln, sie werden im Abschnitt [macro]
beschrieben.
Sonderzeichen
Satztechnische Zeichen (z.B: Umbruchstellen)
und schwer über die Standardtastatur
eingebbare Zeichen werden als Sonderzeichen bezeichnet.
Ein Sonderzeichen wird mit dem Steuerzeichen & eingeleitet,
danach folgt der Name des Sonderzeichens oder ein einzelnes,
nichtnumerisches Zeichen. Als Namenskonvention werden die in HTML
üblichen Namen für Character Entitäten verwendet.
Die nichtnumerischen Zeichen werden für
häufig verwendete Sonderzeichen eingesetzt. Ist die entsprechende
Zeichenkombination nicht definiert, wirkt & wie ein Fluchtsymbol.
Derzeit wird nur &- für das Sonderzeichen ­, das eine
Umbruchstelle markiert, verwendet. Die Kombination &; gilt als
Leerzeichein und kann z.B. zum Aufbrechen einer Ligatur verwendet
werden.
Für das häufig benötigte Leerzeichen ohne Umbrucherlaubnis wird
das Steuerzeichen ~ (entspricht ) verwendet.
Absätze
Die Grundelemente eines Dokumentes sind Absätze. Diese werden
voneinander durch Leerzeilen getrennt. Bei Befehlen, die einen
neuen Absatz erzwingen, kann die Leerzeile entfallen. Die Zahl
der Leerzeilen zwischen einem Absatz ist beliebig.
ANWEISUNGEN
Dieser Abschnitt listet alle vordefinierten Anweisungen
von efeudoc auf.
Bezüglich der Argumentdarstellung von Befehlen gilt folgende Konvention:
- *
-
Gibt es mehrere Varianten der Argumentübergabe, werden diese
der Reihe nach angegeben. Eine Befehlsvariante beginnt immer
mit dem Befehlswort selbst.
- *
-
Mit Klammern versehene Ausdrücke müssen auch mit den entsprechenden
Klammern eingegeben werden. Sie sind optional und können mit
den zugehörigen Klammern weggelassen werden.
- *
-
Ein Argument ohne Klammerung in der gleichen Zeile des Befehls
wird mit dem nächsten Zeilenvorschub abgeschlossen.
- *
-
Eingerückte Punkte in der nächsten Zeile deuten eine
Fortsetzbarkeit des Arguments mit eingerückten Zeilen an.
- *
-
Ein Argument in der nächsten Zeile bedeutet einen
physikalischen Absatz, d.h. die Anweisung endet bei der ersten
Leerzeile.
- \addflag
-
Dokumentflags
-
\addflag flags
Der Befehl \addflag erweitert die Flags zur Dokumentverarbeitung.
Inwieweit einzelne Flags bei der Formatierung berücksichtigt werden,
hängt vom jeweiligem Ausgabetreiber ab.
- \addsrc
-
Liste der Programmsourcen um Einzeldatei erweitern
-
\addsrc name
Der Befehl \addsrc erweitert die Liste der Programmsourcen mit der
Datei name.
- \addsrclist
-
Liste der Programmsourcen um Dateien in Bibliothek erweitern
-
\addsrclist dir
Der Befehl \addsrclist erweitert die Liste der Programmsourcen zur Konstruktion von
Handbucheinträgen mit allen Dateien aus der Bibliothek dir.
Fehlt die Angabe von dir, wird der Bibliotheksname der aktuellen
Eingabedatei genommen.
- \appendix
-
Anhang
-
\appendix [Kurzform] Bezeichnung
Der Befehl \appendix beginnt einen neuen Anhangteil.
- \author
-
Autorenliste
-
\author Autorenliste
...
Der Befehl \author definiert die Autorenliste für die Titelseite.
- \bfitem
-
Beschreibungsmarke in Fettschrift
-
\bfitem Marke
Der Befehl \bfitem setzt eine Beschreibungsmarke in Fettschrift.
- \bibitem
-
Eintrag ins Literaturverzeichnis
Der Befehl \bibitem beginnt einen Eintrag ins Literaturverzeichnis
- \bibliography
-
Literaturverzeichnis
Der Befehl \bibliography beginnt das Literaturverzeichnis
- \br
-
Zeilenumbruch
Der Befehl \br bewirkt einen Zeilenumbruch.
- \caption
-
Über- und Unterschriften für Übersichten
-
\caption [Kurzform] Überschrift
Der Befehl \caption setzt eine Über- bzw. Unterschrift in einer gleitenden
Übersicht.
- \chap
-
Kapitel
-
\chap [Kurzform] Kapiteltitel
...
Der Befehl \chap beginnt ein neues Kapitel.
- \cite
-
Abruf eines Literatureintrages
Der Befehl \cite ruft einen Literatureintrag ab.
- \cmdinclude
-
Befehlsscript einbinden
-
\cmdinclude "name"
\cmdinclude <name>
- \code
-
Kodeumgebung
Der Befehl \code wechselt in die Code-Umgebung. Innerhalb dieser
Umgebung wird der Text in Schreibmaschine gesetzt.
- \config
-
Konfigurationsfile laden
-
\config name
Der Befehl \config ladet die Befehle in der Konfigurationsdatei name.
- \Copyright
-
Hauptüberschrift COPYRIGHT
- \date
-
Datum setzen
-
\date Datum
Der Befehl \date setzt das Datum des Dokuments.
- \delsrc
-
Dateien aus der Liste der Programmsourcen löschen
-
\delsrc list
Der Befehl \delsrc löscht alle Dateien aus der Liste der Programmsourcen,
die der Musterliste list entsprechen. Eine leere Liste löcht alle
Einträge.
- \Description
-
Hauptüberschrift BESCHREIBUNG
- \Diagnostics
-
Hauptüberschrift DIAGNOSE
- \docfile
-
Pfadname einer Dokumentdatei suchen
-
\docfile Name
\docfile {Name}
Der Befehl \docfile sucht nach der Datei name in Bezug auf den
aktuellen Dokumentpfad und liefert bei Erfolg den Pfadnamen.
- \end
-
Aktuelle Umgebung beenden
Der Befehl \end schließt die aktuelle Umgebung ab.
- \endall
-
Alle Umgebungen beenden
Der Befehl \endall schließt alle Umgebungen ab.
- \endlist
-
Liste beenden
Der Befehl \endlist schließt die aktuelle Liste ab.
- \Environment
-
Hauptüberschrift UMGEBUNGSVARIABLEN
- \Errors
-
Hauptüberschrift FEHLER
- \eval
-
Ausdruck auswerten
-
\eval Ausdruck
\eval {Ausdruck}
Der Befehl \eval wertet den nachfolgenden Ausdruck Ausdruck aus und
stellt das Ergebnis in die Standardeingabe. Der Ausdruck kann
wahlweise als Befehlszeile oder als Block mit geschwungenen
Klammern angegeben werden.
Beispiel: \eval{3*5} liefert 15.
- \Example
-
Hauptüberschrift BEISPIEL
- \Examples
-
Hauptüberschrift BEISPIELE
- \fig
-
Abbildung
-
\fig [pos]
Der Befehl \fig beginnt eine gleitende Abbildung.
- \Files
-
Hauptüberschrift DATEIEN
- \getsrc
-
Dateien der Sourceliste einbinden
-
\getsrc [cmd] list
Das Argument list gibt eine Liste von Selektionsmustern zur
Auswahl der Dateien an.
Der optionale Parameter cmd bestimmt das Filterprogramm zur
Aufbereitung des Datenfiles.
- \geval
-
Ausdruck global auswerten
-
\geval Ausdruck
\geval {Ausdruck}
Der Befehl \geval arbeitet wie \eval, jedoch werden neue Variablen
global angelegt.
- \hang
-
Hängende Absätze
Der Befehl \hang beginnt eine Umgebung mit hängenden Absätzen.
- \head
-
Hauptüberschrift in Handbucheinträgen
-
\head [Kurzform] Hauptüberschrift
...
Der Befehl \head setzt eine Hauptüberschift.
- \hmode
-
Absatz beginnen, Horizontaler Modus
-
\hmode
Der Befehl \hmode beginnt einen Absatz, falls noch keiner angefangen wurde.
- \if
-
Testblock
-
\if {expr} ifpart ;[\else elsepart;] \endif
Falls expr wahr ist, wird ifpart ausgegeben, ansonsten elsepart.
Das Schlüsselwort \else kann zusammen mit elsepart entfallen.
Testblöcke können verschachtelt werden. Kommentare und mit | ... |
oder ---- ... ---- geklammerte Textteile werden nicht nach
Schlüsselwörtern untersucht.
- \include
-
Datei einbinden
-
\include [flags] name
Der Befehl \include bindet die Datei file an der aktuellen Position ein.
Folgende Steuerflags können angegeben werden:
- verbatim
-
Wortwörtlicher Text ohne Interpretation von Sonderzeichen.
Tabulatoren werden durch Leerzeichen ersetzt.
- latex
-
Datei enthält LaTeX-Steuersequenzen
- html
-
Datei enthält HTML-Steuersequenzen
- man
-
Datei enthält nroff-Steuersequnenzen im Handbuchstandard
- ignore
-
Datei wird verarbeitet, aber es erfolgt keine Ausgabe.
- eval
-
Die Datei wird als Befehlsskript ausgewertet.
- geval
-
Die Datei wird als Befehlsskript ausgewertet, wobei neue
Variablen global angelegt werden.
- \index
-
Indexeintrag
-
\index [Eintrag]{Bereich}
Der Befehl \index generiert einen Indexeintrag Eintrag zu einem
Textbereich Bereich.
Fehlt Eintrag wird Bereich als Indexeintrag verwendet.
- \intro
-
Einführung
Der Befehl \intro beginnt die Einführung
- \item
-
Beschreibungsmarke in Standardschrift
-
\item Marke
Der Befehl \item setzt eine Beschreibungsmarke in Standardschrift.
- \ititem
-
Beschreibungsmarke in Kursivschrift
-
\ititem Marke
Der Befehl \ititem setzt eine Beschreibungsmarke in Kursivschrift.
- \label
-
Label
-
\label {Name}
Der Befehl \label setzt einen Label an der aktuellen Position.
- \langpar
-
Sprachabhängiger Absatz
-
\langpar
par
Experimentell, könnte geändert werden.
- \latex
-
LaTeX-Befehl
-
\latex [Alternative] {LaTeX-Code}
\latex [Alternative] LaTeX-Code
Der Befehl \latex erlaubt die direkte Ausgabe von LaTeX-Code an den
LaTeX-Treiber. Bei allen anderen Ausgabetreibern wird die Alternative
ausgegeben.
- \lmark
-
Literaturmarke
-
\lmark {name}
Der Befehl \lmark generiert eine Literaturmarke.
- \lof
-
Verzeichnis der Abbildungen
Der Befehl \lof generiert ein Tabellenverzeichnis.
- \lot
-
Verzeichnis der Tabellen
Der Befehl \lot generiert ein Tabellenverzeichnis.
- \margin
-
Randnotiz
-
\margin [Links] {Randnotiz}
Der Befehl \margin setzt eine Randnotiz. Der optionale Text Links
für linke Seiten wird nur bei doppelseitigem Druck verwendet.
- \mark
-
Fußnotenmarke
-
\mark {num}
Der Befehl \mark generiert eine Fußnotenmarke.
- \math
-
Mathematischer Formelsatz
-
\math {Formel}
- \mchap
-
Handbuchkapitel
-
\mchap [Nummer] Kapiteltitel
...
Der Befehl \mchap beginnt ein neues Handbuchkapitel.
- \mkmf
-
Makefile generieren und einbinden
-
\mkmf Imakefile
Der Befehl \mkmf wendet mkmf auf das angegebene Imakefile
an und bindet das Makefile wortwörtlich ein.
- \mksource
-
Sourcefile generieren
-
\mksource Datei
Der Befehl \mksource wendet mksource auf die angegebene Skriptdatei
an und bindet die Ergebnisdateien wortwörtlich ein.
- \mpage
-
Handbucheintrag
-
\mpage [num] name
Der Befehl \mpage beginnt einen neuen Handbucheintrag mit Namen name zum
Handbuchkapitel num. Dieser Befehl wird automatisch zu Beginn einer
Datei eingefügt, dessen Filezusatz mit einer Ziffer beginnt.
- \mref
-
Referenz auf einen Handbucheintrag.
-
\mref {arg}
Der Befehl \mref generiert eine Referenz auf einen Handbucheintrag.
- \ms_example
-
Beispiel für mksource ausführen
-
\ms_example name
Beispielskript
\\end
Der Befehl \ms_example wendet mksource auf das Beispielskript
an und bindet dieses mit allen Ergebnisdateien wortwörtlich ein.
- \n
-
Zeilenvorschub
-
\n
Der Befehl \n schreibt einen Zeilenvorschub zurück.
- \Name
-
Namensabschnitt einer Handbuchseite mit
Hauptüberschrift BEZEICHNUNG
-
\Name [Kurzform] Titel
...
\Name [Kurzform]
Einzeiliger Titel
- \newpage
-
Seitenumbruch
Der Befehl \newpage bewirkt einen Seitenumbruch.
- \note
-
Fußnote
-
\note [Marke] {Anmerkung}
Der Befehl \note setzt eine Fußnote.
- \Notes
-
Hauptüberschrift BEMERKUNGEN
- \package
-
LaTeX-Pakete
-
\package[opt] name
Der Befehl \package generiert für LaTeX die Definitionszeile
\usepackage[opt]{name}. Damit werden Zusatzpakete geladen.
- \par
-
Absatz beenden, vertikaler Modus
-
\par
Der Befehl \par beendet einen Absatz.
- \para
-
Paragraph
-
\para [Kurzform] Paragraph
...
Der Befehl \para setzt einen Pargraphen.
- \part
-
Teilabschnitt
-
\part [Kurzform] Abschnittstitel
...
Der Befehl \part beginnt einen neuen Teilabschnitt.
- \pipe
-
Prozesseingabe
-
\pipe [flags] cmd
...
Der Befehl \pipe bindet die Ausgabe des Kommandos cmd ein.
Die Flags flags sind äquivalent zu \include.
- \pop
-
Befehlstabelle entfernen
Der Befehl \pop entfernt die unterste Tabelle vom Tabellenstack.
- \pref
-
Seitenreferenz
-
\pref {Name}
Der Befehl \pref referenziert die Seite eines Labels.
- \preface
-
Vorwort
Der Befehl \preface beginnt das Vorwort
- \printindex
-
Stichwortverzeichnis
Der Befehl \printindex generiert das Stichwortverzeichnis.
- \printsrclist
-
Aktuelle Liste der Programmsourcen ausgeben
-
\printsrclist fmt
Der Befehl \printsrclist gibt die aktuelle Liste der Programmsourcen aus.
- \proto
-
Funktionsprototype
-
\proto Prototype
Die Funktion \proto dient zur Ausgabe eines Funktionsprototypes
der EFEU INterpretersprache
- \push
-
Neue Befehlstabelle
Der Befehl \push generiert eine neue Tabelle für Befehle, Makros und
Variablen und legt sie am Tabellenstack ab.
- \quote
-
Einrückung
Der Befehl \quote wechselt in die quote-Umgebung.
Innerhalb dieser Umgebung wird der Text eingerückt.
- \ref
-
Referenz
-
\ref {Name}
Der Befehl \ref referenziert den Wert eines Labels.
- \relax
-
Leerbefehl
Der Befehl \relax bewirkt nichts.
- \rem
-
Kommentar
-
\rem Kommentar
Der Befehl \rem schreibt einen Kommentar in das Ausgabefile.
- \sec
-
Bereich
-
\sec [Kurzform] Bereichstitel
...
Der Befehl \sec beginnt einen neuen Bereich.
- \SeeAlso
-
Hauptüberschrift SIEHE AUCH
- \shead
-
Nebenüberschrift in Handbucheinträgen
-
\shead [Kurzform] Nebenüberschrift
...
Der Befehl \shead setzt eine Nebenüberschrift.
- \spage
-
Teilseite
-
\spage [margin] flags
Der Befehl \spage beginnt eine neue Teilseite, veraltet.
- \src2doc
-
Handbucheinträge aus Programmsourcen generieren
-
\src2doc [flags] Musterliste
Das Argument Musterliste gibt eine Liste von Selektionsmustern an.
Der Optionale Parameter flags erlaubt die Übergabe von Optionen
an das Kommando src2doc.
- \srcinclude
-
Dateien der Sourceliste einbinden
-
\srcinclude Musterliste
Das Argument list gibt eine Liste von Selektionsmustern zur
Auswahl der Dateien an.
- \ssec
-
Zwischentitel
-
\ssec [Kurzform] Zwischentitel
...
Der Befehl \ssec setzt einen Zwischentitel und beginnt einen neuen Teilbereich.
- \style
-
Dokumentart
-
\style Stil
Der Befehl \style setzt die Dokumentart.
- \Synopsis
-
Hauptüberschrift ÜBERSICHT
- \t
-
Tabulator
-
\t
Der Befehl \t schreibt einen Tabulator zurück.
- \tab
-
Tabellensatz
-
\tab [pos] fmt
Tabellenzeilen
Der Befehl \tab beginnt eine Tabelle mit vertiklarer Ausrichtung pos
und Spaltenformartierung fmt. Die Tabellendefinition endet
bei der ersten Leerzeile.
- \table
-
Tabelle
-
\table [pos]
Der Befehl \table beginnt eine gleitende Tabelle.
- \thedate
-
Datum abfragen
-
\thedate
Der Befehl \thedate ruft das Dokumentdatum ab.
- \title
-
Titel und Untertitel
-
\title [Kurzform] Titel
Untertitel
Falls das Dokument noch nicht begonnen wurde, setzt der Befehl \title
Titel und Untertitel des Dokuments. Ansonsten wird ein neues Kapitel
begonnen, wobei die Kurzform für den Eintrag ins Inhaltsverzeichnis
verwendet wird.
- \toc
-
Inhaltsverzeichnis
Der Befehl \toc generiert ein Inhaltsverzeichnis.
- \ttitem
-
Listeneintrag in Schreibmaschinenschrift
-
\ttitem Marke
Der Befehl \ttitem setzt eine Beschreibungsmarke in
Schreibmaschinenschrift.
- \url
-
Referenz auf einen Hyperlink.
-
\url |url| {Bezeichnung}
Der Befehl \url generiert einen Hyperlink.
- \vref
-
Kombinierte Referenz
-
\vref {Name}
Der Befehl \vref referenziert Wert und Seite eines Labels.
- \vspace
-
Vertikale Verschiebung
-
\vspace offset
Der Befehl \vspace beendet den laufenden Absatz und generiert eine
vertikale Verschiebung um offset Zeilen.
- \Warnings
-
Hauptüberschrift WARNUNGEN
MAKROS
Dieser Abschnitt enthält eine Auflistung aller vordefinierten
Makros von efeudoc.
- @if
-
Bedingter Ausdruck
-
@if (expr,ifpart,elsepart)
Falls expr wahr ist, wird ifpart ausgegeben, ansonsten elsepart.
- @MSExample
-
mksource Beispiel einbinden
-
@MSExample (name,text)
Der Makro bindet ein Beispielskript und sein Ergebnis ein.
Dabei ist name der Name des Skripts und text der Trenntext
zwischen Skriptfile und den Ergebnisdateien.
- @PRM
-
reference to the Programmer''s Reference Manual
UMGEBUNGSVARIABLEN
- APPLPATH
-
definiert zusätzliche Verzeichnisse für Konfigurationsdateien.
- LANG
-
bestimmt die Sprache für Meldungen und Hilfetexte.
SIEHE AUCH
esh(1).
COPYRIGHT
Copyright (C) 1999 Erich Frühstück
Index
- BEZEICHNUNG
-
- ÜBERSICHT
-
- BESCHREIBUNG
-
- BESCHREIBUNG
-
- Zeichensatz
-
- Einrücktiefe
-
- Kommentare
-
- Namen
-
- Ligaturen
-
- Fluchtsymbol
-
- Sonderzeichen
-
- Absätze
-
- ANWEISUNGEN
-
- MAKROS
-
- UMGEBUNGSVARIABLEN
-
- SIEHE AUCH
-
- COPYRIGHT
-
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using the manual pages.
Time: 09:44:47 GMT, December 18, 2011